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Blasmusik-Radiotipps für Mai

Blasmusiksendungen auf BR Heimat im Mai

 

4. Mai, 11.05 Uhr: »Treffpunkt Blasmusik« mit Regina Wallner

Maibäume und Blasmusik: Der Mai hat viel zu bieten!

Herausgeputzt stehen die Maibäume als Wahrzeichen in ganz Bayern seit dem 1. Mai. Wir schauen, woher dieser Brauch kommt. In Radolfzell steht an diesem Wochenende ganz die traditionelle Egerländer Blasmusik auf dem Programm. Ein buntes Programm und viele Kapellen geben sich dort ein Stelldichein. Morgen gibt’s den traditionellen Tanz unterm Maibaum in Prien am Chiemsee, begleitet von der Blaskapelle Prien. Und ein Blasmusikfestival zum Mitmachen wartet in Niederösterreich vom 17. bis 19. Mai. Tradition trifft Moderne, das ist auch in diesem Jahr das Motto. 

In dieser Sendung mit dabei: die Bergstätt Musikanten, die Blasmusik Grenzenlos, die Kaiser Musikanten, der Musikverein Krumbach, Lauterblech, die Oberhauser Musikanten, die Passauer Dreiflüssemusikanten, die Pfaffenwinkler, die Pollinger Blasmusik, die Postwirtmusi, die Blaskapelle Prien und viele weitere.

 

4. Mai, 17.05 Uhr: »Das Blasmusikkonzert« mit Karlheinz Brand

Schutzpatron und Märtyrer: Der Heilige Florian

Am 4. Mai 304 starb der Legende nach der heilige Florian von Lorch. Er war Christ und lebte in der römischen Stadt Lauriacum im heutigen Oberösterreich. In der Zeit der Christenverfolgungen unter Kaiser Diokletian wurde er zum Tode verurteilt und mit einem Stein um den Hals in den Fluss geworfen. Über der Stelle, an der er der Überlieferung nach beerdigt wurde, ist später ein Kloster entstanden: das Stift St. Florian, ganz in der Nähe von Linz. In einem Teil dieses Stifts befindet sich auch ein Feuerwehrmuseum, denn der heilige Florian wird seit dem 15. Jahrhundert auch als Schutzpatron der Feuerwehrleute verehrt.

Den Florianstag am 4. Mai feiern im »Blasmusikkonzert« die Stadtkapelle Schongau, das Rundfunkblasorchester Leipzig, die Original Haagerfelder Dorfmusikanten, Colours of Brass und andere.

 

11. Mai, 11.05 Uhr: »Treffpunkt Blasmusik« mit Werner Aumüller

Musik im ländlichen Raum – eine Zwischenbilanz zum Projekt

Typisch fränkische und Oberpfälzer Musik sollte es sein. Zeitgemäß arrangiert und spielbar für große Blaskapellen. Passend als Einlage und Zugabe beim Konzert und beim Aufspielen zum Tanz, zur Freude von Musikerinnen und Musikern sowie des Publikums. Das gilt für die »15 + 5« neuen Arrangements für Blasorchester, 15 Arrangements von traditionellen Weisen aus Franken und 5 Arrangements traditioneller Weisen aus der Oberpfalz. 

Die Umsetzung erfolgte durch die Bayerische Landeskoordinierungsstelle Musik (BLKM) und BR Heimat. Hans Kröll, Michael Seufert, Sebastian Höglauer und Alwin Heim haben typisch fränkische Weisen und Musik aus der Oberpfalz für Blasmusik in großer Besetzung arrangiert. Die Musikkapelle Ursensollen und das Orchester Holger Mück sorgten schließlich für beste Studio-Aufnahmen bei BR Franken in Nürnberg. 

Christiane Franke von der BLKM zieht eine Zwischenbilanz, die Arrangements stehen noch immer kostenfrei zum Download zur Verfügung. 

 

 

11. Mai, 17.05 Uhr: »Das Blasmusikkonzert« mit Stephan Ametsbichler

Die lustigen Weiber von Windsor zu Besuch bei der Lustigen Witwe in Paris: Zum 175. Todestag von Otto Nicolai am 11. Mai

Er war der Begründer der Wiener Philharmoniker und Komponist der legendären »Lustigen Weiber von Windsor«. Nur zwei Monate nach deren Uraufführung verstarb Otto Nicolai mit 38 Jahren am 11. Mai 1849 in Berlin an einer Gehirnblutung. Gut 50 Jahre später kam Franz Lehárs »Lustige Witwe« am 30. Dezember 1905 erstmals auf die Bühne und mit ihr eine starke Frau, die sich in der Welt der Männer durchzusetzen weiß. Zusammen mit den »Lustigen Weibern von Windsor« führt sie in diesem »Blasmusikkonzert« die Männer an der Nase herum.

 

18. Mai (Pfingstsamstag), 11.05 Uhr: »Treffpunkt Blasmusik« mit Marinus Weidinger

Feurige Zungen, flammende Liebe und das Brausen des Heiligen Geistes: Lebhafte Blasmusik zu Pfingsten

Pfingsten: Neben Ostern und Weihnachten wird es als drittes großes Fest der christlichen Kirche gleich doppelt gefeiert. Am 50. Tag nach Ostern hat Gott laut der Bibel allen Gläubigen seinen Heiligen Geist geschenkt. 

Voller Kraft und Tatendrang feiern wir im »Treffpunkt Blasmusik« heute das Leben. Gemeinsam mit der Altbairischen Blasmusik Karl Edelmann, der Blaskapelle Bad Bayersoien, der Musikkapelle Bernau, der Musikvereinigung Dinkelscherben, dem Großen Blas­orchester des Musikvereins Fischach, der Blaskapelle Otto Ebner, der Jura-Blaskapelle Pilsheim, der Scherzachtaler Blasmusik, dem Musikverein Stetten/Filder, der Tölzer Stadtkapelle, dem Symphonischen Blasorchester Unterpleichfeld und weiteren. 

 

18. Mai (Pfingstsamstag), 17.05 Uhr: »Das Blasmusikkonzert« mit Karlheinz Brand

Verstehen wir uns? Das Pfingstwunder und die Sprache

Wer im Neuen Testament die Apostelgeschichte aufschlägt, kann dort nachlesen, dass am Pfingsttag alle Jünger zusammen waren und »vom Heiligen Geist erfüllt« wurden. Sie fingen an, in anderen Sprachen zu reden – Menschen aus fremden Ländern haben sie verstanden, jeder in seiner Sprache. Diese Geschichte wird auch als »Pfingstwunder« bezeichnet. 

In der mittelalterlich-christlichen Überlieferung ist man anfangs davon ausgegangen, dass die Menschheit sich in 70 verschiedenen Sprachen verständigt. Inzwischen weiß man, dass es weltweit ungefähr 7000 Sprachen gibt. Allerdings liegt es nicht nur an der richtigen Sprache, ob die Verständigung besser oder schlechter klappt.

Im »Blasmusikkonzert« erklingt die universale Sprache der Musik mit dem Jugendblasorchester der Stadt Stein, dem Heeresmusikkorps aus Veitshöchheim, dem Auswahlorchester Oberfranken und anderen.

 

25. Ma, 11.05 Uhr: »Treffpunkt Blasmusik« mit Werner Aumüller

Geschichten, Grüße, Emotionen: Ihre Wünsche im »Treffpunkt Blasmusik«

Ein Lied zum Mitsingen, ein Ohrwurm, den man nicht wieder loswird oder ein Musikstück, das mit einem ganz besonderen Erlebnis verbunden ist: Es gibt viele Gründe, warum man manche Melodien einfach gerne hört. 

Werner Aumüller erfüllt im »Treffpunkt Blasmusik« immer wieder Musikwünsche von Hörerinnen und Hörern. Dieses Mal steht wieder eine ganze Sendung im Zeichen der Wunschmusik mit Klassikern, die nostalgische Erinnerungen wecken, kaum gespielten Raritäten und aktuellen Blasmusik-Hits.

 

25. Mai, 17.05 Uhr: »Das Blasmusikkonzert« mit Stephan Ametsbichler

Makassar, Palisander und der Regenwald: Klingende Edelhölzer und klagende Bäume

Über Jahrhunderte waren Grenadill, Mahagoni, Palisander & Co. die angesagten Rohstoffe für Holzblasinstrumente und Holzstabspiele. Inzwischen hat der Raubbau an der Natur dafür gesorgt, dass diese Edelhölzer nur noch eingeschränkt verwendet werden dürfen und sich Instrumentenbauer mehr und mehr nach Ersatzmaterialien umsehen müssen. Doch sterben die tropischen Regenwälder vor allem durch die immer größer werdende Gier nach landwirtschaftlichen Nutzflächen. Die Natur klagt und klagt an. Und so könnte der Gesang der Bäume schon bald als dauerhaft bohrendes Totenlied in unseren Ohren widerhallen.

Davon ist Serge Lancens »Chant de l’arbre« noch ebenso weit entfernt wie etwa Jan Van der Roosts Huldigung »Amazonia« und erst recht das heiter-verspielte »Concerto for Marimba« des Amerikaners Alfred Reed. Ist es nur eine Frage der Zeit, bis diese Hoffnungsschimmer endgültig verblassen?

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