D3 (Gold)

Allgemeines

Das Musikerleistungsabzeichen D3 stellt die höchste instrumentale Qualifikation in der Fortbildungsstruktur der Blasmusikverbände dar und ist deshalb im Organisationsbereich des Verbandes. Eine mehrjährige intensive Instrumentalausbildung ist für das Bestehen dieser Prüfung absolut vorauszusetzen.

Zu jedem Instrument sind die Inhalte hinterlegt, die für die Prüfung benötigt werden. Mit einem Klick auf die linke Menüleiste werden für das Instrument die Inhalte sichtbar.

Die Vorbereitung auf die Goldprüfung erfolgt je nach Verband etwas unterschiedlich (z.B. im MON mit dem Qualikurs). Hierzu sind die Informationen auf den Verbands-Homepages zu beachten.
 

Empfehlungsliste Selbstwahlstücke

Bei der Auswahl des Selbstwahlstückes hat man die sprichwörtliche "Qual der Wahl". Damit ein wenig Licht in den "Selbstwahlstücke-Wald" kommt, finden Sie im Download-Bereich Empfehlungslisten je Instrument.

Alle Prüfungsinhalte

  • Was sind die Prüfungsinhalte im Bereich D3 (Gold)?

    Prüfungsinhalte

    Voraussetzung für die Teilnahme an der Prüfung ist die bestandene Prüfung D2.
     

    Theoretischer Teil:

    - unregelmäßige Unterteilung der Notenwerte (Duole, Quartole, etc.)
    - Taktwechsel, asymmetrische Taktarten
    - alle Dur- und Molltonleitern harmonisch und melodisch
    - die Umkehrung der Dreiklänge
    - der Aufbau der Vierklänge: Dominantseptakkord, verminderter Septakkord, Mollseptakkord, jeweils mit Umkehrungen
    - Grundbegriffe der Ornamentik, gebräuchliche Verzierungen
    - die Naturtonreihe
    - Transpositionen
    - Grundlagen der musikalischen Formenlehre
    - Musikgeschichte: Formen und Gattungen


    Gehörbildung:

    a) viertaktige Rhythmusdiktate

    b) Intervallhören zusammen und nacheinander, auf- und abwärts: große, kleine und reine Intervalle bis zur Oktave, Tritonus

    c) Melodiediktat in Form eines Lückentextes

    d) Bestimmen von Dreiklängen (nur in Grundstellung)

    HINWEIS: Die Vorspielanweisung für die Gehörbildungsprüfung finden Sie auf dem Testlösungsbogen D3 im Download-Bereich


    Praktischer Teil:

    Die praktische Prüfung der Pflichtliteratur muss solistisch, die Selbstwahlliteratur muss mit Klavierbegleitung vorgetragen werden. Für das Spielmannswesen wird keine Klavierbegleitung gefordert.

    Für die praktische Prüfung finden sich die vorzubereitenden Tonleitern (Dur, harmonisches und melodisches Moll, Chromatisch) und Pflichtstücke in dem für das entsprechende Instrument veröffentlichten Instrumentallehrgang.

    Die Tonleitern und Pflichtstücke der Stufe D3 sind vollständig vorzubereiten. Die Prüfung hat folgenden Umfang:

    Die Tonleitern wie im Instrumentallehrgang D3 abgedruckt instrumentenbezogen auswendig; Artikulation: non legato, legato, staccato, Dynamik frei wählba

    eine durch Los vor Beginn der praktischen Prüfung betimmte Etüde aus den Pflichtstücken (Schlagzeug = Pflichtstück)

    ein durch Los vor Beginn der praktischen Prüfung bestimmtes Vortragsstück (Schlagzeug = Teil 1 oder Teil 2) aus den Pflichtstücken

    ein vom Prüfling selbstgewähltes Solostück im Schwierigkeitsgrad der Pflichtstücke mit Klavierbegleitung, jedoch nicht aus der Pflichtliteratur. Als Hilfe zur Auswahl des Selbstwahlstückes kann die Empfehlungsliste des jeweiligen Instruments Verwendung finden

    vom Blatt spielen einer dem Leistungsstand angemessenen Melodie (Schlagzeug auf dem Drum-Set)

    vorbereitete, praxisbezogene Transposition (bei Schlagzeug Improvisation) eines frei gewählten Stückes aus den Pflichtstücken der Stufe D1 oder D2 bzw. aus den abgedruckten Vorlagen aus den Praxisheften des jeweiligen Instruments
    Blasorchester:
    - Flöte: kleine Terz höher oder Ganzton tiefer
    - Es-Klarinette: kleine Terz tiefer
    - B-Klarinette: Ganzton höher
    - Saxophon in Es: Quarte tiefer
    - Saxophon in B: Quarte höher
    - Oboe: Quinte tiefer
    - Fagott: Violinschlüssel in B
    - Trompete: Ganzton höher
    - Waldhorn: Ganzton tiefer
    - Es-Althorn: Quarte höher oder Ganzton höher
    - Tenorhorn: Bassschlüssel in C
    - Bariton: Violinschlüssel in B
    - Posaune: Violinschlüssel in B
    - Tuba: Bassschlüssel oktaviert
    Spielmannswesen:
    - Flöten in Ces: 1 Oktave höher 
    - Fanfare: Trompetenstimme in B auf der Fanfare realisieren

  • Was sind die Prüfungsinhalte im Bereich D3 (Gold)?

    Prüfungsinhalte

    Voraussetzung für die Teilnahme an der Prüfung ist die bestandene Prüfung D2.
     

    Theoretischer Teil:

    - unregelmäßige Unterteilung der Notenwerte (Duole, Quartole, etc.)
    - Taktwechsel, asymmetrische Taktarten
    - alle Dur- und Molltonleitern harmonisch und melodisch
    - die Umkehrung der Dreiklänge
    - der Aufbau der Vierklänge: Dominantseptakkord, verminderter Septakkord, Mollseptakkord, jeweils mit Umkehrungen
    - Grundbegriffe der Ornamentik, gebräuchliche Verzierungen
    - die Naturtonreihe
    - Transpositionen
    - Grundlagen der musikalischen Formenlehre
    - Musikgeschichte: Formen und Gattungen


    Gehörbildung:

    a) viertaktige Rhythmusdiktate

    b) Intervallhören zusammen und nacheinander, auf- und abwärts: große, kleine und reine Intervalle bis zur Oktave, Tritonus

    c) Melodiediktat in Form eines Lückentextes

    d) Bestimmen von Dreiklängen (nur in Grundstellung)

    HINWEIS: Die Vorspielanweisung für die Gehörbildungsprüfung finden Sie auf dem Testlösungsbogen D3 im Download-Bereich


    Praktischer Teil:

    Die praktische Prüfung der Pflichtliteratur muss solistisch, die Selbstwahlliteratur muss mit Klavierbegleitung vorgetragen werden. Für das Spielmannswesen wird keine Klavierbegleitung gefordert.

    Für die praktische Prüfung finden sich die vorzubereitenden Tonleitern (Dur, harmonisches und melodisches Moll, Chromatisch) und Pflichtstücke in dem für das entsprechende Instrument veröffentlichten Instrumentallehrgang.

    Die Tonleitern und Pflichtstücke der Stufe D3 sind vollständig vorzubereiten. Die Prüfung hat folgenden Umfang:

    Die Tonleitern wie im Instrumentallehrgang D3 abgedruckt instrumentenbezogen auswendig; Artikulation: non legato, legato, staccato, Dynamik frei wählba

    eine durch Los vor Beginn der praktischen Prüfung betimmte Etüde aus den Pflichtstücken (Schlagzeug = Pflichtstück)

    ein durch Los vor Beginn der praktischen Prüfung bestimmtes Vortragsstück (Schlagzeug = Teil 1 oder Teil 2) aus den Pflichtstücken

    ein vom Prüfling selbstgewähltes Solostück im Schwierigkeitsgrad der Pflichtstücke mit Klavierbegleitung, jedoch nicht aus der Pflichtliteratur. Als Hilfe zur Auswahl des Selbstwahlstückes kann die Empfehlungsliste des jeweiligen Instruments Verwendung finden

    vom Blatt spielen einer dem Leistungsstand angemessenen Melodie (Schlagzeug auf dem Drum-Set)

    vorbereitete, praxisbezogene Transposition (bei Schlagzeug Improvisation) eines frei gewählten Stückes aus den Pflichtstücken der Stufe D1 oder D2 bzw. aus den abgedruckten Vorlagen aus den Praxisheften des jeweiligen Instruments
    Blasorchester:
    - Flöte: kleine Terz höher oder Ganzton tiefer
    - Es-Klarinette: kleine Terz tiefer
    - B-Klarinette: Ganzton höher
    - Saxophon in Es: Quarte tiefer
    - Saxophon in B: Quarte höher
    - Oboe: Quinte tiefer
    - Fagott: Violinschlüssel in B
    - Trompete: Ganzton höher
    - Waldhorn: Ganzton tiefer
    - Es-Althorn: Quarte höher oder Ganzton höher
    - Tenorhorn: Bassschlüssel in C
    - Bariton: Violinschlüssel in B
    - Posaune: Violinschlüssel in B
    - Tuba: Bassschlüssel oktaviert
    Spielmannswesen:
    - Flöten in Ces: 1 Oktave höher 
    - Fanfare: Trompetenstimme in B auf der Fanfare realisieren

  • Was sind die Prüfungsinhalte im Bereich D3 (Gold)?

    Prüfungsinhalte

    Voraussetzung für die Teilnahme an der Prüfung ist die bestandene Prüfung D2.
     

    Theoretischer Teil:

    - unregelmäßige Unterteilung der Notenwerte (Duole, Quartole, etc.)
    - Taktwechsel, asymmetrische Taktarten
    - alle Dur- und Molltonleitern harmonisch und melodisch
    - die Umkehrung der Dreiklänge
    - der Aufbau der Vierklänge: Dominantseptakkord, verminderter Septakkord, Mollseptakkord, jeweils mit Umkehrungen
    - Grundbegriffe der Ornamentik, gebräuchliche Verzierungen
    - die Naturtonreihe
    - Transpositionen
    - Grundlagen der musikalischen Formenlehre
    - Musikgeschichte: Formen und Gattungen


    Gehörbildung:

    a) viertaktige Rhythmusdiktate

    b) Intervallhören zusammen und nacheinander, auf- und abwärts: große, kleine und reine Intervalle bis zur Oktave, Tritonus

    c) Melodiediktat in Form eines Lückentextes

    d) Bestimmen von Dreiklängen (nur in Grundstellung)

    HINWEIS: Die Vorspielanweisung für die Gehörbildungsprüfung finden Sie auf dem Testlösungsbogen D3 im Download-Bereich


    Praktischer Teil:

    Die praktische Prüfung der Pflichtliteratur muss solistisch, die Selbstwahlliteratur muss mit Klavierbegleitung vorgetragen werden. Für das Spielmannswesen wird keine Klavierbegleitung gefordert.

    Für die praktische Prüfung finden sich die vorzubereitenden Tonleitern (Dur, harmonisches und melodisches Moll, Chromatisch) und Pflichtstücke in dem für das entsprechende Instrument veröffentlichten Instrumentallehrgang.

    Die Tonleitern und Pflichtstücke der Stufe D3 sind vollständig vorzubereiten. Die Prüfung hat folgenden Umfang:

    Die Tonleitern wie im Instrumentallehrgang D3 abgedruckt instrumentenbezogen auswendig; Artikulation: non legato, legato, staccato, Dynamik frei wählba

    eine durch Los vor Beginn der praktischen Prüfung betimmte Etüde aus den Pflichtstücken (Schlagzeug = Pflichtstück)

    ein durch Los vor Beginn der praktischen Prüfung bestimmtes Vortragsstück (Schlagzeug = Teil 1 oder Teil 2) aus den Pflichtstücken

    ein vom Prüfling selbstgewähltes Solostück im Schwierigkeitsgrad der Pflichtstücke mit Klavierbegleitung, jedoch nicht aus der Pflichtliteratur. Als Hilfe zur Auswahl des Selbstwahlstückes kann die Empfehlungsliste des jeweiligen Instruments Verwendung finden

    vom Blatt spielen einer dem Leistungsstand angemessenen Melodie (Schlagzeug auf dem Drum-Set)

    vorbereitete, praxisbezogene Transposition (bei Schlagzeug Improvisation) eines frei gewählten Stückes aus den Pflichtstücken der Stufe D1 oder D2 bzw. aus den abgedruckten Vorlagen aus den Praxisheften des jeweiligen Instruments
    Blasorchester:
    - Flöte: kleine Terz höher oder Ganzton tiefer
    - Es-Klarinette: kleine Terz tiefer
    - B-Klarinette: Ganzton höher
    - Saxophon in Es: Quarte tiefer
    - Saxophon in B: Quarte höher
    - Oboe: Quinte tiefer
    - Fagott: Violinschlüssel in B
    - Trompete: Ganzton höher
    - Waldhorn: Ganzton tiefer
    - Es-Althorn: Quarte höher oder Ganzton höher
    - Tenorhorn: Bassschlüssel in C
    - Bariton: Violinschlüssel in B
    - Posaune: Violinschlüssel in B
    - Tuba: Bassschlüssel oktaviert
    Spielmannswesen:
    - Flöten in Ces: 1 Oktave höher 
    - Fanfare: Trompetenstimme in B auf der Fanfare realisieren